Vor ein paar Tagen hat mich dieser Artikel von twenty9 daran erinnert, dass ich kein vollständiges Backup dieses Blogs besitze. Und dabei bin ich eigentlich ein gebranntes Kind: Vor etlichen Jahren sind mir bei meinem damaligen Provider – dessen Namen ich hier nicht nennen werde (wer 1 & 1 zusammenzählen kann, kommt aber ganz alleine drauf) – praktisch alle Daten verloren gegangen.
Nun gibt es sicherlich größere Katastrophen, als die Inhalte eines Blogs zu verlieren, dessen Leser sich an den Fingern einer Hand abzählen lassen. Und die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlusts dürfte auch eher gering sein , sofern nicht beim Provider etwas gründlich schief läuft – für Hackerangriffe und andere böswillige Attacken ist dieses Blog wie viele andere einfach zu unbedeutend. Aber die Datensicherung lässt sich weitgehend automatisieren und macht deshalb praktisch keine Mühe.
Zur Sicherung der Datenbankinhalte – nicht nur dieses Blogs – verwende ich schon seit Jahren AutoSQLBackup. Einmal installiert und eingerichtet erstellt das Script automatisiert Datenbank-Backups, packt sie zusammen und versendet sie auf Wunsch auch per E-Mail. So habe ich neben der produktiven Datenbank jeweils noch mindestens einen Dump auf dem Server und in meinem E-Mail-Postfach zur Verfügung. Bei mir läuft AutoSQLBackup seit Jahren ohne Probleme.
Leider legt WordPress nicht konsequent alle Inhalte in der Datenbank ab. Bilder zum Beispiel müssen separat gesichert werden. Zur automatisierten Datensicherung eines Webservers über FTP gibt es hier einen guten Artikel (via Caschy, der auch die benötigten Programme zu einem kleinen Download-Paket geschnürt hat). Bei mir jedenfalls schnurrt ncftpget wie ein Kätzchen, und ich habe das gute Gefühl, mein Blog jederzeit wieder herstellen zu können.
Und wenn mich die totale Paranoia überkommt, klemme ich die externe Festplatte an den Rechner und sichere alles noch einmal…
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