Artikel-Schlagworte: „Allgemeines“

Eins

Dienstag, 26. Januar 2010

LuftballonsAls unverbesserlicher Geburtstags- und Hochzeitstagsvergesser habe ich selbstverständlich auch mein gestriges Blogjubiläum geflissentlich ignoriert. Den Begriff “Geburtstag” vermeide ich in Zusammenhang bewusst – denn der Tag, an dem ein Blog sich selbst mit Inhalten zu befüllen oder gar Fortpflanzungsstrategien zu entwickeln beginnt, wird der Tag sein, an dem ich den Kampf gegen die Maschinen aufnehme! Gestern vor einem Jahr also habe ich meinen ersten Eintrag für dieses Blog verfasst. Dass die Rückschau nicht zu meinen Stärken zählt, habe ich bereits in epischer Breite dargelegt – aber ich hatte einfach Lust dazu, eben diesen ersten Artikel noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Als leidgeprüftes Kommunikationsseminaropfer stellte ich seinerzeit eingangs drei – selbstverständlich rhetorische – Fragen, die ich heute noch einmal aufgreifen möchte. (weiterlesen…)

München ist überall

Donnerstag, 21. Januar 2010

FlugticketWährend die Diskussion um die Sicherheitspanne am Münchner Flughafen hoch und höher kocht, wird mir klar, dass ich selbst nur wenige Tage vorher ein ähnliches Chaos am Flughafen Köln/Bonn hätte auslösen können. Genau genommen wurde ich sogar aufgefordert, mich wie der immer noch unbekannte Mann am Münchner Flughafen zu verhalten. Es handelt sich also keineswegs um ein Münchner Problem, auch nicht um ein Bayrisches, sondern mindestens um ein bundes-, wenn nicht gar weltweites. Als Passagier fällt es mir schwer genug, die diversen Bestimmungen nicht als schikanös zu empfinden, sondern als unser aller Sicherheit dienend zu akzeptieren. Wenn ich dann aber hören und lesen muss, dass diese unsere Sicherheit privaten Dienstleistern anvertraut wird, die ihr Personal bestenfalls unzureichend schulen und noch schlechter bezahlen, steigt in mir die Wut auf. Was muss denn passieren, bevor den Verantwortlichen klar wird, dass hier am völlig falschen Ende gespart wird? Ich für meinen Teil zahle lieber ein wenig mehr für das Flugticket, wenn ich dafür davon ausgehen darf, dass meine Sicherheit ernst genommen wird. München ist kein Einzelfall! (weiterlesen…)

Die Sache mit den Kommentaren

Donnerstag, 21. Januar 2010

Oder: Bedienungsanleitung für dieses Blog

SprechblaseIn dem Teil der Blogosphäre, über den ich zumindest gelegentlich die Augen schweifen lasse, wird mitunter die Auffassung vertreten, es sei die Pflicht des Autors, auf jeden einzelnen Kommentar zu einem Artikel zu reagieren, also zurückzukommentieren. Jüngst wurde diese Forderung zum Beispiel in den Kommentaren bei Miss Monster oder in einem Artikel von Margitta laut. Ein Blogger, so wird unterstellt, der Kommentare nicht beantwortet, zeige dadurch, dass er oder sie die Anmerkungen zu seinem oder ihrem Artikel gar nicht liest, seine oder ihre Leser mithin geringschätzt. Als unhöflich und stillos wird ein solcher Mensch bezeichnet. Mit Verlaub, liebe Blogger-Gemeinde, aber das ist schlichtweg Unfug. Jeder einzelne Blogbetreiber freut sich über jeden einzelnen Leser und über jeden einzelnen Kommentar. Und das ist keine Meinung, sondern eine Tatsache – zumindest bis zum Beweis des Gegenteils. Die Behauptung, fehlende Kommentarkommentare seien ein Zeichen von Respektlosigkeit, ist damit in etwa so sinnhaft wie ein Zitat, das vor einiger Zeit in Caschys Blog zu lesen war: “Unter einem guten Beitrag keinen Kommentar zu hinterlassen, ist wie einem guten Kellner kein Trinkgeld zu geben”. (weiterlesen…)

Die Deutsche Bahn. Unendliche Rätsel.

Montag, 7. Dezember 2009

Wir befinden uns in der Gegenwart. Dies sind die Abenteuer eines Reisenden, der nur wenige Kilometer von der Heimat entfernt ist, aber eine neue Welt entdeckt, eine unbekannte Sprache und vielerlei Ungereimtheiten. Er dringt dabei in Paradoxien vor, die noch nie ein Mensch zuvor verstanden hat.

In meinem bequemen Sessel muss ich kurz eingedöst sein. Kehliges Krächzen aus den Bordlautsprechern weckt mich. Klingonisch! Dabei ist die vordere Sensorenphalanx noch nicht vollständig rekalibriert. Aus dem Schlaf hochschreckend kann ich gerade noch “Auf den Schirm!” und “Alle Energie auf die Schilde umleiten!” rufen, bevor die letzten Laute wieder der Stille in der Kabine weichen: “(…) wie will bie ärreifft aschawwebursch. ssenck ju vor träwwelling wiss deutsche bahn ent gutt bei.” Glück gehabt! Doch kein Klingone – nur ein Hassianer der sich in der Amtssprache der Schienenflotte versucht. Debeïsch klingt ein wenig, aber eben nicht genau wie Englisch, hat mit der Weltsprache aber ansonsten wenig gemein. Bis zum Beweis des Gegenteils ist zwar davon auszugehen, dass die Offiziere der Schienenflotte es mit Reisenden, die der Landessprache unkundig sind, gut meinen; es darf aber bezweifelt werden, dass es tatsächlich Menschen gibt, denen dieses heruntergerasselte Kauderwelsch mehr sagt als ein klar und deutlich ausgesprochener Deutscher Satz. Die einzig wirklich wichtige Information – nämlich der Name des nächsten Haltepunkts – geht im eilig aufgesagten Pidginenglischen Satz unter. “A-schaffen-burg”, nicke ich dem Menschen anscheinend Indischer Herkunft freundlich zu, als er sich hilfesuchend im Waggon umblickt. Das scheint ihn zu beruhigen. Ich hoffe, er hat das als den Namen der Stadt verstanden – oder gibt es in Hindi ein ähnlich klingendes Wort, das ihm Angst eingejagt hat? (weiterlesen…)

Auf der Suche nach dem Runner’s High!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Umtriebig wie ich nun einmal bin, bastele ich derzeit an einer neuen Sache, die ich innerhalb der nächsten 14 Tage an den Start bringen werde. Mehr will ich darüber allerdings jetzt noch nicht verraten. Aber wenn es gelingt, wovon ich nach dem derzeitigen Stand ausgehe, wird es die erste Sache dieser Art im Deutschsprachigen Raum werden. In diesem Zusammenhang suche ich Läuferinnen und Läufer, die sich in folgender Kurzcharakterisierung wiederfinden: (weiterlesen…)

Off Topic – aber es geht uns alle an!

Samstag, 28. November 2009

Zwei Kinder unterhalten sich:
“Mein Vater ist Ingenieur.”
“Meiner ist Anwalt.”
“Ehrlich?”
“Nein, ein ganz normaler.”
[Quelle]

ParagraphenAls Softwareschaffender und zu einem Stück weit auch als Blogger bin ich im Grunde recht froh darüber, dass es so etwas wie das Urheberrecht gibt. Ich möchte selbst darüber entscheiden dürfen, was mit den von mir geschaffenen Werken geschieht, wem ich also welche Nutzungsrechte zu welchen Bedingungen einräume. Vor dem gleichen Hintergrund begrüße ich prinzipiell auch Regelungen wie die des Wettbewerbsgesetzes und des Markenrechts. Für einen juristischen Laien wie mich ist allerdings die Vielzahl der Rechtsnormen und der einschlägigen Gerichtsurteile schlichtweg nicht zu überblicken. Obwohl in den letzten Jahren eine leichte Verbesserung festzustellen ist, wirkt die Rechtsprechung speziell in Fragen rund um das Internet auf mich doch immer noch überfordert und treibt mitunter kuriose Blüten. Sich im Recht zu fühlen, Recht zu haben und letztlich auch noch Recht zu bekommen sind dreierlei Paar Stiefel. (weiterlesen…)

Piep, piep, piep – wir haben uns alle lieb!

Mittwoch, 25. November 2009

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Artikel 5, Absatz 1, Satz 1

Nach Absatz 2 des selben Artikels findet das an sich unverletzliche und unveräußerliche Grundrecht der Meinungsfreiheit zwar seine Schranken im Recht der persönlichen Ehre, aber es gibt kein Gesetz, das vorschreibt, dass alle Menschen der gleichen Meinung sein müssen. Und das ist auch gut so. Meinungsfreiheit bedeutet Meinungsvielfalt, die wiederum führt zu Disput und Diskurs, die ihrerseits den fruchtbaren Nährboden für Fortschritt und Wandel bilden. Ohne eine entsprechende Meinungsvielfalt bildeten wir uns vermutlich immer noch ein, die Erde sei eine Scheibe um die eine Sonne kreist. Sicher – wer sich eine Meinung bildet, der irrt mitunter auch. Die Ureinwohner Amerikas können ein Lied davon singen – denn noch heute spielen Kinder “Cowboy und Indianer” und nicht “Besatzer und Amerikaner”. Leider wurde von unseren Verfassungsvätern eine wichtige Ergänzung zu Artikel 5, Absatz 1 vergessen, die Dieter Nuhr dann 50 Jahre später wie folgt formulierte: “Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten”. Manfred Rommel, langjähriger Oberbürgermeister  Stuttgarts, drückte es nur unwesentlich weniger polemisch so aus: “Meinungsfreiheit bedeutet auch das Recht, seine Meinung für sich behalten zu dürfen”. (weiterlesen…)

Der eigene Bildband

Mittwoch, 4. November 2009

ifolor.de PremiumBook[Trigami-Anzeige] Da ich selbst im Bezug auf die Fotografie vollkommen talentfrei bin, vertraue ich meine digitalen Bilder gerne einem professionellen Fotoservice an – in der Hoffnung, dass aus schwachen Schnappschüssen durch eine hochwertige Fotoausarbeitung dann doch noch Fotos fürs Leben werden. ifolor.de war nicht nur eins der ersten Fotoversand-Labore Europas, sondern legt neben der Kundenzufriedenheit auch besonderen Wert auf Qualitätsmanagement, Schutz der persönlichen Daten des Kunden und Umweltschonung und ist mir deshalb eine besondere Erwähnung wert. Neben der klassischen Fotoentwicklung bietet ifolor.de zum Beispiel auch Fotokalender, –poster, –leinwände, –grußkarten, –geschenke und vor allem auch Fotobücher an. Dabei kann man aus neun verschiedenen Fotobuch-Varianten wählen, vom großformatigen PremiumBook bis hin zum PocketBook im Postkartenformat. Für jeden Geschmack, Geldbeutel und Anlass lässt sich so ein passendes Fotobuch gestalten. Alle Fotoprodukte von ifolor.de lassen sich entweder per Webupload direkt online erstellen oder mittels der Software ifolor-Designer bequem offline gestalten. (weiterlesen…)

Sparen im Netz

Montag, 26. Oktober 2009

baum[Trigami-Review] Erfahrene Läufer wissen es längst: Laufen hat mit einem preiswerten Hobby in etwa genau so viel gemeinsam wie Skiken mit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung. Als normalsterbliche Läufer sind wir also über jeden Euro froh, den wir beim Einkauf sparen können. Bonus-Community.de ist ein Internetportal, das seinen Benutzern ermöglicht, bei seinen Bonuspartnern Einkaufsvorteile zu erhalten. Zu den derzeit etwa 1600 Bonuspartnern gehören auch verschiedene Sportartikelanbieter, wie zum Beispiel Sport-Bandagen-Doc.de, craft-sports.de, SC24.de, Sportolino.de und fitness.de. Um in den Genuss der Einkaufsvorteile zu kommen, muss man sich nur bei Bonus-Community.de anmelden, den entsprechenden Einkaufspartner über das Portal besuchen und wie üblich einkaufen. Anschließend wird die entsprechende Provision auf das Bonus-Community.de-Konto gutgeschrieben und kann ab einem Kontostand von 10,00 Euro ausbezahlt werden. Und wer bis zum 30. April 2010 bei der Anmeldung den Gutscheincode “LeserBonus” angibt, erhält zudem sofort eine Gutschrift von 2,50 Euro auf sein Mitgliedskonto. Dem geschenkten Gaul schaut man ja gemeinhin nicht ins Maul. Und Kleinvieh macht eben auch Mist. (weiterlesen…)

Wie man einen Deppen verwirrt

Dienstag, 28. Juli 2009

Zugegeben, es ist nicht mehr das Aktuellste aller Videos, aber selbst über einem Jahr ist es immer noch unter meinen Favoriten. Viel Spaß damit!

How to confuse an idiot.

[via]


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