Eine Männerfantasie: Beim Großen Preis von Deutschland, dem Formel 1 Rennen auf dem Nürburgring in zwei Wochen, steht Sebastian Vettel, unser Strahlemann aus Heppenheim, dessen identitätsstiftende Wirkung beinahe schon an die von Micheal Schumacher heranreicht, auf der Pole Position, dem begehrten besten Startplatz. Neben ihm lässt Jenson Button den Motor aufheulen, hinter ihm lauert Rubens Barrichello auf seine Chance. Die drei Führenden in der Gesamtwertung auf den ersten drei Startplätzen – eine perfekte Dramaturgie. Die grünen Ampeln leuchten auf und erlöschen wieder, der Start ist freigegeben. Vettel, Button und Barrichello kommen gut weg und reihen sich hintereinander ein. Kurz vor der ersten Kurve bremst Vettel völlig unvermittelt auf Tempo 30 herunter. Button fährt ihm ins Heck, das Aus für beide. Und das nur, weil Sebastian Vettel einen neuen Sender an seinem Autoradio einstellen wollte. (weiterlesen…)



