Post hoc ergo propter hoc?
Wenn man nach einem anstrengenden Trainingslager die eigene Halbmarathon-Bestzeit um 88 Sekunden unterbietet, dann spricht das doch wohl für das Trainingslager, nicht wahr? Oder ist die Bestleistung vielmehr auf eine allgemein gute Verfassung des Athleten und ideale Rahmenbedingungen wie perfektes Wetter und rekordverdächtige Strecke zurückzuführen – also Bestzeit trotz Trainingslager? Diese Frage lässt sich natürlich nicht eindeutig beantworten – das Trainingslager hat Spaß gemacht und ich habe mich verbessert, diese zwei Fakten zählen, und nicht der kausale Zusammenhang. Und damit ist im Grunde auch schon die wichtigste Frage beantwortet: Würde ich wieder ein jk running Trainingslager besuchen? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja!
Und da ich nun einmal innerhalb eines Monats sowohl das jk running Trainingslager als auch das Runner’s World Laufcamp besucht habe, werden die beiden Veranstaltungen sich aneinander messen lassen müssen: Im direkten Vergleich wirkt das Runner’s World Laufcamp noch mehr wie eine Lifestyle-Veranstaltung und hatte sicher den höheren Urlaubs- und Erholungswert. Darauf zielt das jk running Trainingslager aber auch gar nicht so sehr ab, hier geht es in der Tat eher um Leistungssteigerung oder die Vorbereitung auf ein bestimmtes Saisonziel. Das können Jens Karraß und Piet Könnicke auch sehr viel besser leisten als die Runner’s World Redakteure, denn Jens und Piet kennen die Teilnehmer – wenn schon nicht persönlich, dann doch zumindest vom Online-Training her –, und können so recht speziell auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Einzelnen eingehen. Die Betreuung im Runner’s World Laufcamp muss also zwangsläufig weniger individuell ausfallen.
Fazit: Erholung, Entspannung und Urlaub findet man eher bei der Runner’s World, Leistungssteigerung und gezielte Saisonvorbereitung eher bei jk running. (weiterlesen…)




Ich wache mit schlechter Laune auf. 80 Zentimeter breite Sportschulbetten sind einfach nichts für ausgewachsene Männer. Um 21:45 Uhr – freiwillig – ins Bett und um 7:15 Uhr wieder raus, aber subjektiv kein Auge zugemacht. Nach der
Mein 



