Während die Diskussion um die Sicherheitspanne am Münchner Flughafen hoch und höher kocht, wird mir klar, dass ich selbst nur wenige Tage vorher ein ähnliches Chaos am Flughafen Köln/Bonn hätte auslösen können. Genau genommen wurde ich sogar aufgefordert, mich wie der immer noch unbekannte Mann am Münchner Flughafen zu verhalten. Es handelt sich also keineswegs um ein Münchner Problem, auch nicht um ein Bayrisches, sondern mindestens um ein bundes-, wenn nicht gar weltweites. Als Passagier fällt es mir schwer genug, die diversen Bestimmungen nicht als schikanös zu empfinden, sondern als unser aller Sicherheit dienend zu akzeptieren. Wenn ich dann aber hören und lesen muss, dass diese unsere Sicherheit privaten Dienstleistern anvertraut wird, die ihr Personal bestenfalls unzureichend schulen und noch schlechter bezahlen, steigt in mir die Wut auf. Was muss denn passieren, bevor den Verantwortlichen klar wird, dass hier am völlig falschen Ende gespart wird? Ich für meinen Teil zahle lieber ein wenig mehr für das Flugticket, wenn ich dafür davon ausgehen darf, dass meine Sicherheit ernst genommen wird. München ist kein Einzelfall! (weiterlesen…)
Artikel-Schlagworte: „Off Topic“
München ist überall
Donnerstag, 21. Januar 2010Die Sache mit den Kommentaren
Donnerstag, 21. Januar 2010Oder: Bedienungsanleitung für dieses Blog
In dem Teil der Blogosphäre, über den ich zumindest gelegentlich die Augen schweifen lasse, wird mitunter die Auffassung vertreten, es sei die Pflicht des Autors, auf jeden einzelnen Kommentar zu einem Artikel zu reagieren, also zurückzukommentieren. Jüngst wurde diese Forderung zum Beispiel in den Kommentaren bei Miss Monster oder in einem Artikel von Margitta laut. Ein Blogger, so wird unterstellt, der Kommentare nicht beantwortet, zeige dadurch, dass er oder sie die Anmerkungen zu seinem oder ihrem Artikel gar nicht liest, seine oder ihre Leser mithin geringschätzt. Als unhöflich und stillos wird ein solcher Mensch bezeichnet. Mit Verlaub, liebe Blogger-Gemeinde, aber das ist schlichtweg Unfug. Jeder einzelne Blogbetreiber freut sich über jeden einzelnen Leser und über jeden einzelnen Kommentar. Und das ist keine Meinung, sondern eine Tatsache – zumindest bis zum Beweis des Gegenteils. Die Behauptung, fehlende Kommentarkommentare seien ein Zeichen von Respektlosigkeit, ist damit in etwa so sinnhaft wie ein Zitat, das vor einiger Zeit in Caschys Blog zu lesen war: “Unter einem guten Beitrag keinen Kommentar zu hinterlassen, ist wie einem guten Kellner kein Trinkgeld zu geben”. (weiterlesen…)
Off Topic: Trotz Netz und doppeltem Boden. Oder: Das fängt ja gut an! (1)
Samstag, 2. Januar 2010Computer sind Geräte,
mit denen man Probleme zu lösen versucht,
die man ohne sie nicht hätte.
Dieser Artikel wird das Laufen nur am Rande streifen. Aber es gibt drei mehr oder minder gute Gründe, ihn doch in diesem Blog zu veröffentlichen. Zum einen könnten die hier geschilderten Erfahrungen für den einen oder anderen Leser hilfreich sein. Denn aus Fehlern wird man zwar klug, aber wer wirklich clever ist, lernt lieber aus den Fehlern Anderer. Zum anderen interessieren mich Eure Erfahrungen, Meinungen, Tipps und Tricks. Wenn man so will, möchte ich also aus den Fehlern der Leserschaft lernen. Und last but not least möchte ich heute einfach mal ein wenig herum jammern. Wenn ich mich mit dem Durchschnittsblogger vergleiche, mache ich das ohnehin viel zu selten. (weiterlesen…)
Off Topic – aber es geht uns alle an!
Samstag, 28. November 2009Zwei Kinder unterhalten sich:
“Mein Vater ist Ingenieur.”
“Meiner ist Anwalt.”
“Ehrlich?”
“Nein, ein ganz normaler.”
[Quelle]
Als Softwareschaffender und zu einem Stück weit auch als Blogger bin ich im Grunde recht froh darüber, dass es so etwas wie das Urheberrecht gibt. Ich möchte selbst darüber entscheiden dürfen, was mit den von mir geschaffenen Werken geschieht, wem ich also welche Nutzungsrechte zu welchen Bedingungen einräume. Vor dem gleichen Hintergrund begrüße ich prinzipiell auch Regelungen wie die des Wettbewerbsgesetzes und des Markenrechts. Für einen juristischen Laien wie mich ist allerdings die Vielzahl der Rechtsnormen und der einschlägigen Gerichtsurteile schlichtweg nicht zu überblicken. Obwohl in den letzten Jahren eine leichte Verbesserung festzustellen ist, wirkt die Rechtsprechung speziell in Fragen rund um das Internet auf mich doch immer noch überfordert und treibt mitunter kuriose Blüten. Sich im Recht zu fühlen, Recht zu haben und letztlich auch noch Recht zu bekommen sind dreierlei Paar Stiefel. (weiterlesen…)
Kölns größter Sportplatz
Sonntag, 8. November 2009
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Wenn man, so wie ich, in einer Großstadt oder in einem Ballungsraum lebt, findet man ein schier unüberschaubares Sportangebot vor. An fast jeder Straßenecke findet man Badminton-, Beach Volleyball-, Fußball-, Squash- oder Tennisanlagen. Von Wochentag und Tageszeit abhängige Preislisten machen die Auswahl nicht eben leicht. Daneben bieten Vereine und professionelle Anbieter die verschiedensten Kurse von Nordic Walking bis Breakdance an, die Preise unterscheiden sich mitunter ganz erheblich. Mit EASYSPORT tritt nun Deutschlands erstes und derzeit einziges Sportbuchungsportal an, um etwas mehr Transparenz in diesen Markt zu bringen. Leider, so muss ich sagen, ist EASYSPORT derzeit nur für den Großraum Köln verfügbar – denn es hat wirklich Spaß gemacht, das Sportportal zu testen. Die Ausweitung auf das Bundesgebiet ist aber mittelfristig geplant. (weiterlesen…)
Und draußen vor der großen Stadt…
Freitag, 6. November 2009
Ich gestehe: Ich habe meinen Körper verkauft. Für Schokolade. Gut, ich biete nicht meinen ganzen Astralleib feil, und eigentlich geht es auch nur um Fotos. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich käuflich bin. Ich komme mir so unglaublich schmutzig vor. Schuld daran ist – wie sollte es anders sein – eine Frau. Denn Eva alias Miss Monster wollte mich als Lustobjekt für ihre schamlose Zurschaustellung überwiegend männlicher Waden gewinnen. Als solider, anständiger Mann sträubte ich mich natürlich gegen diese Form der Anzüglichkeit. Hier in Bayern gelten die Waden eines Mannes praktisch als sekundäre Geschlechtsmerkmale. Aber als Evchen mich mit einer Tafel RITTER SPORT Spekulatius lockte, konnte ich ihren Sirenengesängen nicht länger widerstehen. (weiterlesen…)
Und nun zu etwas ganz anderem
Donnerstag, 24. September 2009Gesicht zeigen einmal anders: Caschy ruft in seinem Blog dazu auf, sich selbst bei Yearbook Yourself aufzuhübschen und das Ergebnis zu veröffentlichen. Yearbook Yourself ermöglicht eine virtuelle Zeitreise durch die Jahre 1950 bis 2000: Sobald man ein Bild hochgeladen hat, kann man sehen, welche Optik man als Amerikanischer Schüler des jeweiligen Jahrs geboten haben könnte. Das klingt ein wenig banal und ist technisch bei weitem nicht so ausgereift wie zum Beispiel Simpsonize Me, besitzt aber einen gewissen Unterhaltungswert und vor allem Charme. Sinnfrei – Spaß dabei! Und da ich für jeden Unfug zu haben bin, hier mein Beitrag: So könnte ich 1976 ausgesehen haben. Vorsicht Mütter – haltet Eure Töchter fest! (weiterlesen…)
Ein Baum für jeden Blogger
Freitag, 17. Juli 2009
Es gibt Dinge, die kann ich mit meinem bescheidenen Horizont nicht nachvollziehen. Warum fahren zum Beispiel Menschen kilometerweit mit dem Auto, um ein paar Cent zu sparen. Selbst wenn ein Kraftfahrzeug nur sparsame fünf Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht, und der Liter Benzin dem Autofahrer für einen läppischen Euro hinterhergeworfen wird, kostet jeder gefahrene Kilometer schon satte fünf Cent oder 0,05 Euro. Das ist zum einen schon sehr vorteilhaft für das Autofahren gerechnet, zum anderen sind andere nutzungsabhängige Kosten darin noch gar nicht berücksichtigt. Und dass auf Kurzstrecken überproportional viel Kraftstoff verbraucht wird, lassen wir auch einmal außer acht. Ein Entfernungskilometer – also jeder hin und zurück gefahrene Kilometer – kostet also mindestens 0,10 Euro, eher mehr. Wenn nun ein Autofahrer fünf Kilometer bis ins Nachbardorf fährt, weil dort das Benzin einen Cent billiger ist, und dort 50 Liter tankt, dann hat er oder sie also im Endeffekt nichts gespart, sondern eher noch draufgelegt und die Umwelt unnötig belastet. Anders ausgedrückt: Wenn man zum Einkaufen oder Tanken Umwege in Kauf nimmt, muss man für jeden Entfernungskilometer deutlich mehr als 0,10 Euro sparen, damit es sich am Ende lohnt. (weiterlesen…)
Poesiealbum 2.0
Samstag, 30. Mai 2009Die Sache mit den Stöckchen
Nachdem mich Stefan schon vor über einer Woche mit meinem ersten Stöckchen beworfen hat – und ich unhöflich genug war, es nicht aufzufangen –, möchte ich über die Sache mit den Stöckchen mal ein paar Worte verlieren. Grundsätzlich freue ich mich – wie jeder andere Blogger auch – über jeden Link auf einer anderen Seite. Es war unter anderem die Idee der Hyperlinks, die das World Wide Web und damit das Internet zu dem gemacht hat, was es heute ist. Mir persönlich sind PageRank und Suchmaschinenplatzierung auch ziemlich egal, für mich gibt es – von wenigen Ausnahmen wie illegalen, pornografischen und radikalen Inhalten einmal abgesehen – keine gute oder schlechte “Nachbarschaft” im Netz. Und ich verweise gerne und oft auf andere Seiten. (weiterlesen…)
Zivilcourage. Oder deren Abwesenheit.
Sonntag, 17. Mai 2009Mit dem Laufen hat dieser Beitrag nur insofern zu tun, als die hier beschriebene Begebenheit sich während der im letzten Artikel beschriebenen Reise ereignet hat. Aber manchmal beschäftigt sich selbst ein Läufer auch mit anderen Fragen des Lebens. (weiterlesen…)



