Lässt man in diesen verschneiten Tagen den Blick über die Veröffentlichungen in der Netzläufer-Gemeinde schweifen, findet man – in leichten Variationen – den immer gleichen Tenor vor: Ein Lauf in winterlicher Landschaft birgt seinen eigenen Reiz. Und auf – oder besser: im – Schnee zu laufen, könnte so richtig Spaß machen – wenn es nur nicht so unglaublich kraftraubend wäre. Als jemand, der sich im Amateurboxsport Superschwergewicht nennen lassen müsste, kann ich über den Kraftakt des Schneelaufs ein besonders lautes Lied singen. Auch dass das Laufen auf Schnee oder gar Glatteis die Verletzungsgefahr um ein Vielfaches ansteigen lässt, leuchtet sofort ein. Und zu allem Überfluss erklärt mir Laufgruru Peter Greif in seinem heutigen Newsletter dann auch noch, dass das Laufen auf Schnee mich zwar ausdauermäßig weiterbringen könnte, andererseits aber unweigerlich zur lahmen Schnecke verkommen lassen wird. “Auf der Marathonstrecke wird das Training auf Schnee erst richtig bestraft”, sagt Greif und macht mir damit Angst. Das bisschen Schnelligkeit, das ich mir im vergangenen Jahr so mühsam erarbeitet habe, möchte ich nun wirklich nicht einfach so in den Schnee trampeln. Von wegen: “Die Helden des Sommers werden im Winter gemacht”. Läuferlatein! (weiterlesen…)
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Im Test: Schneeketten für Läufer
Dienstag, 12. Januar 2010Laterne, Laterne!
Montag, 16. November 2009Nur Tote und Toren ändern niemals ihre Meinung.
Oliver Wendell Holmes, Sr.
Meine bisherige Meinung über Stirnlampen bildete ich mir vor einigen Jahren, als ich mir das seinerzeit aktuelle Modell eines bekannten Kaffeerösters zulegte. Nur unwesentlich kleiner als die Helmlampe eines Bergmanns war das Gerät, dafür aber um Größenordnungen lichtschwächer. Schwerer als der Rest der Laufausrüstung zusammen, dafür aber in dezentem Tarngrün gehalten. Sowohl für den Nahkampf als auch zum Laufen war die Leuchte allerdings vollkommen ungeeignet – schon beim normalen, langsamen Gehen wippte und wackelte die Konstruktion unangenehm und bedenklich auf dem Kopf herum. Und nur Sekunden nach dem ersten Einschalten war der erste Satz Batterien auch schon leer. Ich erinnere mich daran, den Klumpen Elektroschrott damals nicht einmal mehr bei eBay losgeworden zu sein – und das zu einer Zeit, zu der man selbst für abgeschnittene Fußnägel immer zumindest noch einen Euro herausschlagen konnte. (weiterlesen…)
Der Deuter Hydro Lite 2.0 Trinkrucksack im Test
Montag, 17. August 2009Gesagt – getan
Nachdem mir beim letzten langen Lauf mein Trinkgürtel den letzten Nerv geraubt hat, musste für den gestrigen Long Jog wie angekündigt ein Trinkrucksack her. Ohne lange zu überlegen entschied ich mich für ein kleines, leichtes und vergleichsweise preiswertes Modell, den Deuter Trinkrucksack Hydro Lite 2.0. Mit zwei Litern Fassungsvermögen sollte ich damit für alle meine Trainingsläufe gewappnet sein, zumal ich nur für wirklich lange Läufe oder bei großer Hitze Wasser mitführe – wenn man ein paar Pfund zu viel auf den Hüften hat, kommt es auf jedes Gramm Ausrüstung an. Für gestern standen 28 Kilometer auf dem Trainingsplan, und um die 30° C sollte es heiß werden – ein idealer Tag also, um mein neues Spielzeug einem Praxistest zu unterziehen. (weiterlesen…)
Wie man einen Deppen verwirrt
Dienstag, 28. Juli 2009Zugegeben, es ist nicht mehr das Aktuellste aller Videos, aber selbst über einem Jahr ist es immer noch unter meinen Favoriten. Viel Spaß damit!

[via]
Kreuzweise
Dienstag, 9. Juni 2009
Die wohl allseits bekannte Stiftung Warentest hat sich in der aktuellen Ausgabe 6/2009 ihrer Zeitschrift “test” unter anderem 19 Laufschuhmodelle näher angesehen. Wie immer wenn die Stiftung testet, muss man sich die Bewertungskriterien und deren Gewichtung ganz genau ansehen, um die Ergebnisse richtig interpretieren zu können. Und obwohl die Berliner Warentester nicht eben zur ersten Riege der Laufexperten zu zählen sind, überraschen die Testergebnisse dann am Ende doch nicht wirklich. Generell, und das kann man nicht oft genug wiederholen, sind Laufschuhtests aber mit größter Vorsicht zu genießen – entscheidend ist, wie gut der Schuh zum Läufer passt! Wenig Neues bietet der mit “Laufen ohne Leiden” überschriebene Artikel also – aber ein kleiner gelber Kasten auf Seite 69 hat den Wissenschaftler in mir neugierig gemacht. (weiterlesen…)
Erster Eindruck: Individuelles Funktionsshirt
Montag, 16. März 2009Als laufender Geek muss ich ja immer Alles ausprobieren – je webzweinulliger, desto besser. Mit einem individuellen Laufshirt, einem, das sonst niemand hat, liebäugele ich nun schon länger – und ein bisschen Werbung für das eigene Blog kann ja auch nicht schaden. Also habe ich bei Spreadshirt ein Funktionshirt gestaltet und bestellt.
Leider bietet Spreadshirt nur ein einziges Funktionsshirt zur eigenen Gestaltung an – weiß mit grauem Rücken. Nicht besonders originiell, aber zeitlos. Brust, Ärmel und Rücken können mit individuellen Texten (Schriftarten, -größen und -farben sind dabei frei wählbar), vorgegebenen oder eigenen Motiven bedruckt werden. Preiswert ist der Spaß übrigens nicht: Das abgebildete Funktionsshirt kostete mich inklusive Versand stolze 40,80 €.
Die Lieferzeit war angenehm kurz, und auf den ersten Blick entsprach das Shirt ziemlich genau den Abbildungen im Spreadshirt-Shop. Ein wenig dünn fühlt es sich an, wirkt aber ansonsten recht ordentlich verarbeitet. Hersteller ist übrigens alo, mir bis heute unbekannt. Der Druck wirkt relativ hochwertig.
Natürlich musste ich das Shirt gleich testen – und ich war einigermaßen überrascht vom Tragekomfort. Das neue Oberteil gibt Schweiß erstaunlich schnell wieder ab und fühlte sich nach dem etwa einstündigen Lauf noch unerwartet trocken an.
Die Zeit wird zeigen, wie gut das Shirt wirklich verarbeitet ist und wie hochwertig und waschmaschinenbeständig der Aufdruck ist. Ich werde berichten…
Langzeittest: Nie wieder Schuhe schnüren!
Samstag, 21. Februar 2009Ursprünglich wurden sie wohl für Triathleten entwickelt: Schnürsysteme, die “normale” Sport- und vor allem Laufschuhe quasi in Slipper verwandeln. Es ist auch unmittelbar einleuchtend, dass sich beim Triathlon wertvolle Sekunden sparen lassen, wenn man sich beim Wechsel von der Rad- auf die Laufstrecke nicht noch einmal hinknien muss, um die Schuhe zu binden. Nun bin ich (jedenfalls zur Zeit) kein Triathlet, und Läufer wechseln ja im Allgmeinen nicht während eines Trainings oder Wettkampfs das Material – bietet ein solches Schnürsystem einem “Nur-Läufer” also überhaupt Vorteile? Und wie bewährt es sich im praktischen Einsatz? (weiterlesen…)







