Artikel-Schlagworte: „Übergewicht“

Dumm gelaufen!

Donnerstag, 4. Juni 2009

Ohne Worte.

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Yoshimasu – Schlank für immer

Samstag, 30. Mai 2009

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“Alle Menschen sind von Natur aus schlank”

Yoshimasu-FormelÜbergewichtige essen nicht zu viel, sie essen nur nicht das Richtige. Auf diesen Kernsatz lassen sich die Ideen des japanischen Naturarztes und Medizingelehrten Professor Todo Yoshimasu zusammenfassen. Die heutige Wissenschaft bestätigt diese Erkenntnisse immer wieder. Bereits vor 250 Jahren stellte Yoshimasu die These auf, dass es pharmazeutisch auf den Zellstoffwechsel einwirkende Substanzen in der Nahrung, in Getränken und in Gewürzen sind, die zu Übergewicht führen. Mit seinem speziellen Diagnoseverfahren konnte er diese Substanzen identifizieren. Durch eine von ihm berechnete, immer individuelle und einfache Ernährungsumstellung beseitigte er Übergewicht dauerhaft und auch in vermeintlich hoffnungslosen Fällen. (weiterlesen…)

Mythos Fettverbrennung

Sonntag, 3. Mai 2009

Schlank und schön im Schlaf

Butter120 % aller Deutschen haben keine Ahnung von Prozentrechnung. Anders ist kaum zu erklären, was für ein hanebüchener Unfug sogar in als einigermaßen seriös einzustufenden Publikationen über die sogenannte Fettverbrennung verbreitet wird. Selbst der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) lässt sich in seinem “DLV-Ratgeber Laufen” zu Aussagen wie der folgenden verleiten: “Körperfette werden in erster Linie bei niedrigen Belastungsintensitäten verbrannt!” Sicher ist der Versuch löblich, uns sportmedizinische Laien nicht mit den Details der muskulären Energiebereitstellung überfordern zu wollen. Aber eine zu starke, um nicht zu sagen unzulässige Vereinfachung ist eben mitunter kontraproduktiv und provoziert Missverständnisse.

Nicht wenige Menschen treiben Sport und laufen, um ihre Leibesfülle im Rahmen zu halten oder in den Griff zu bekommen. Ein Bekannter brachte es jüngst sehr schön auf den Punkt: “Ich laufe, damit ich weiter essen und Bier trinken kann wie bisher”. Wenn es nun wahr wäre, dass Körperfette in erster Linie bei niedrigen Belastungsintensitäten verbrannt werden, dann hätten wir ein unschlagbares Argument gegen jede Form von Sport gefunden: Um Körperfett möglichst effektiv abzubauen, müssten wir nur so viel wie möglich schlafen. Die praktische Erfahrung belehrt aber jeden von uns eines Besseren. Schlank (und fit) im Schlaf oder zumindest ohne nennenswerte Transpiration – ganz so einfach scheint es ja nicht zu sein, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Weltbevölkerung übergewichtig durchs Leben trottet. Das Sprichwort kommt eben nicht von ungefähr: “Wer schön sein will, muss leiden”. (weiterlesen…)

Das Bild des Tages (1): Verkehrte Welt

Freitag, 24. April 2009

Um 2:30 Uhr nachts werde ich wach, weil sich ein Bild auf meiner Netzhaut eingebrannt hat und mich im Schlaf verfolgt. Leider hatte ich – wie eigentlich immer – während meines gestrigen Laufs keine Kamera dabei, deshalb muss ich es in Worte fassen:

Eine meiner Lieblingsstrecken führt an einem ehemaligen Bahndamm entlang. Rechter Hand, durch den Damm verdeckt, liegt das, was einem sozialen Brennpunkt am nächsten kommt, wenn man von so etwas in einer der reichsten Gemeinden Deutschlands überhaupt sprechen darf. Zur Linken sieht man weitläufige Felder, obwohl ich mir sicher bin, dass auch hier Gewerbegebiete entstehen werden, sobald die Wirtschaftskrise nicht mehr in aller Munde ist. Den Weg teile ich mir mit etlichen Hunden und ihren Leinenhaltern – auf den Äckern kann man die Tiere ja so wunderbar frei laufen lassen. Soll mir recht sein, solange sie mich in Ruhe lassen.

Heute also habe ich eine neue Form des Gassigehens kennengelernt. Zwei Gestalten stehen am Wegrand, ich vermute, dass es sich um Frauen handelte. Genau war das ob gewaltiger Leibesfülle nicht auszumachen. Wohlgemerkt, ich bin selbst kein Strich in der Landschaft und halte mich deshalb üblicherweise zurück, wenn es um Übergewicht geht, aber die beiden waren schlicht und ergreifend fett. So fett, dass man nicht sehr viel Fantasie braucht um sich vorzustellen, wie um die dicken Hintern eigene Monde kreisen. Während die beiden in ein reges Gespräch vertieft sind, stehen ihre Promenadenmischungen – nicht schön, aber groß und im Gegensatz zu ihren Besitzerinnen erstaunlich austrainiert – etwas desorientiert auf dem Acker herum. (weiterlesen…)

Aus der Wissenschaft (1)

Dienstag, 21. April 2009

Ab und zu lohnt sich der Blick über den Tellerrand – denn auch jenseits der Lauf-Blogosphäre wird manchmal für Läufer Interessantes berichtet. So bin ich zum Beispiel gestern gleich über zwei schöne Artikel gestolpert.

Energy Drinks: Mund ausspülen reicht

Der Nachrichtensender n-tv berichtete gestern über eine Studie der University of Birmingham, nach der energiereiche Getränke Sportlern selbst dann helfen, wenn sie sich damit nur den Mund ausspülen. Selbst durch den kurzen Kontakt erfährt das Belohnungszentrum im Hirn anscheinend schon einen Reiz, der neue Kräfte freisetzen kann.

Aber war die Vermutung, dass sich ein großer Teil der Wirkung von Energy Drinks “im Kopf” abspielt, nicht ohnehin sehr naheliegend? Ich kenne Langstreckenläufer, die behaupten, dass ein Gel oder ähnliche Kohlehydratlieferanten ihnen sofort weiterhelfen. Zwei Unter-Drei-Stunden-Marathonläufer versichern mir immer wieder, dass ein Colagetränk sie sofort wieder munter macht. Aber können Kohlehydrate oder auch Koffein vom Körper überhaupt so schnell verwertet werden – zumal der Körper bei einem Langstreckenlauf ja auch noch an anderen Fronten kämpft? Dauert die Energiebereitstellung nicht eher Minuten als Sekunden?

Man könnte also die These aufstellen, dass man mit einem Placebo, einer süß schmeckenden aber energielosen Flüssigkeit (also Wasser mit Süßstoff), einen ähnlichen Effekt erzielen kann wie mit einem energiereichen Getränk. Diese These wiederlegt die Forschergruppe um Ed Chambers aber in ihrer Studie. (weiterlesen…)

Für mehr Chancengleichheit: Weg mit den Altersklassen!

Sonntag, 22. März 2009
Dieser Artikel ist der 1. von 3 Teilen in der Serie Zahlenspielereien

Vorbemerkung

schmierpapierDie folgenden Ausführungen erheben keinen Anspruch auf einundertprozentige (sport-) wissenschaftliche Korrektheit. Es handelt sich vielmehr um ein pseudowissenschaftliches und nicht immer ganz ernst gemeintes Gedankenspiel, das einer gewissen theoretischen Grundlage aber auch nicht völlig entbehrt. Schmunzeln ist also erlaubt, Kommentare sind wie immer erwünscht, aber ernsthafte wissenschaftliche Gegenreden wären fehl am Platz…

Motivation

An der einen oder anderen Stelle mag es schon durchgeklungen sein: Der ewige Anfänger ist nicht eben ein Hungerhaken. Und obwohl er kein Gewichtsproblem in dem Sinn hat, dass er ein Problem mit seinem Gewicht hätte, fühlt er sich doch manchmal unterschätzt und wünscht sich, dass seine Leistungen eine angemessene Anerkennung finden mögen. Andere Sportarten machen es vor – beim Boxen, Gewichtheben, Judo, Ringen und sogar beim Rudern treten Athleten in verschiedenen Gewichtsklassen an. Meist soll durch die Einteilung ein Nachteil der leichtgewichtigen Sportler ausgeglichen werden – warum sollte beim Langstreckenlauf nicht die Umkehrung möglich sein?

Menschen ohne ein Gramm Fett auf den Rippen sind von der Natur so nicht vorgesehen – solange er im Überfluss lebt, versucht der Körper doch eigentlich, so viele Reservern, sprich: Fett, wie möglich einzulagern. Wer nicht ansetzt ist also ein schlechter Futterverwerter und fällt der nächsten Lebensmittelknappheit – die zugegebenermaßen reichlich unwahrscheinlich ist – zum Opfer. Durch eine Laune der Evolution haben manche Sportfreunde also Vorteile beim Langstreckenlauf.

Der ewige Anfänger fordert deshalb: Weg mit den Altersklassen! Und her mit den Gewichtsklassen! (weiterlesen…)

Übergewicht durch Evolution

Mittwoch, 18. Februar 2009

Ein großes Geheimnis ist es nicht: Der Autor dieser Zeilen hat trotz eines nicht unbeträchtlichen Laufpensums wenig von einem hageren Asketen – sein Körpergewicht bewegt sich vielmehr in der dehnbaren Grauzone zwischen “noch normalgewichtig” und “schon übergewichtig”. Flatternde Tights sind ein Problem, das er nicht kennt, und als XL-Runner fühlt er sich ziemlich wohl.

In Zukunft werde ich Kritiker diesbezüglich an diesen Artikel auf tagesschau.de verweisen. Man braucht ihn gar nicht einmal all zu frei zu interpretieren, um sagen zu können: Sollte ich in der Tat ein paar Gramm zu viel auf den Rippen haben, liegt das nur daran, dass mein Gehirn so groß ist. Und jetzt kommst Du…

Von dieser perfekten Ausrede einmal abgesehen finde ich vor allem interessant, dass das Gehirn des homo sapiens in etwa ein Viertel der gesamten Körperenergie verbraucht. Allerdings lässt der kleine Artikel offen, ob man durch “Gehirnjogging” den Kalorienverbrauch des Hirns erhöhen kann. Abnehmen durch Denken, also quasi eine Denk-Diät – endlich könnten die Frauenmagazine dieser Welt einmal eine ganz neue Form der Gewichtsreduktion vorstellen. Dr. Kawashima sei Dank…

Trotz seiner Kürze bietet der Artikel auch gleich die Lösung für alle Gewichtsprobleme – und wirklich überrascht sind wir nicht: Unsere Vorfahren waren beim Jagen und Sammeln etwa zwölf Kilometer pro Tag auf den Beinen unterwegs – und konnten deshalb essen, was es gerade gab, ohne fett zu werden. Also einfach jeden Tag zwölf Kilometer laufen, und schon darf der Läufer ohne Reue und ohne Folgen schlemmen…

12 Kilometer/Tag x 7 Tage/Woche = 84 Kilometer/Woche. Sicher ein anspruchsvolles, aber auch kein unerreichbares Wochenpensum…

Triple L: Läufer-Link-Liste (3)

Mittwoch, 11. Februar 2009
Dieser Artikel ist der 3. von 5 Teilen in der Serie Triple L: Läufer-Link-Liste

In loser Folge und ohne besondere Reihung stelle ich in dieser Rubrik ein paar meiner Lieblingsplätze im World Wide Web vor.

laufzentrale.de

laufzentrale.de, eigentlich eine Unterseite von drsl.de (de.rec.sport.laufen), ist meine bevorzugte Anlaufstelle, um mich über Wettkämpfe zu informieren. Es ist vielleicht keine vollständige Auflistung aller Volksläufe in Deutschland, aber die größten Veranstaltungen sind ebenso zu finden wie kleine, charmante Perlen, über die man vielleicht sonst nicht gestolpert wäre. Anders als andere Laufkalender bietet laufzentrale.de die Möglichkeit, seine Teilnahme an den Veranstaltungen anzukündigen – praktisch, wenn man zum Beispiel eine Mitfahrgelegenheit sucht. Die Benutzer können darüber hinaus auch noch Berichte zu den Veranstaltungen verfassen und selbstverständlich neue Veranstaltungen anlegen. laufzentrale.de stammt vom selben Autor wie das bereits hier vorgestellte kmspiel.de – Teilnahmen, die man auf einer der beiden Seiten erfasst, sind auch auf der jeweils anderen sichtbar. (weiterlesen…)


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